

Updated:
December 11, 2025
Published:
December 11, 2025
Stundensätze für App- und Software-Entwickler 2025 im Vergleich
Wenn es um die Entwicklung einer App oder Webanwendung geht, ist eine der ersten Fragen oft: Was kostet das eigentlich?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht – zu viele Faktoren beeinflussen den Stundensatz eines Programmierers. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf aktuelle Marktpreise, Trends für 2025 und typische Kostenfallen.
In diesem Beitrag geben wir einen umfassenden Überblick über die Stundensätze von App- und Software-Entwicklern im Jahr 2025 – von Freelancern über Agenturen bis hin zu internationalen Teams. Ziel ist es, dir eine realistische Orientierung für die Budgetplanung zu geben.
Welche Faktoren beeinflussen den Stundensatz eines Entwicklers?
Spezialisierung und Tech-Stack
Nicht jeder Entwickler ist gleich. Native iOS- oder Android-Spezialisten, Webentwickler mit Vue oder React, Backend-Profis mit Node.js oder Python – jede Spezialisierung hat ihren Marktwert.
Zudem sind gefragte Technologien wie Flutter, React Native oder KI-Integrationen in 2025 zunehmend preisrelevant.
Erfahrung und Senioritätslevel
Ein Junior-Entwickler mit einem Jahr Berufserfahrung wird deutlich günstiger sein als ein Senior mit zehn Jahren Praxis und Architektur-Know-how. Aber: Ein Senior braucht für die gleiche Aufgabe oft nur halb so lange – der günstigere Stundensatz zahlt sich dann nicht immer aus.
Region und Arbeitsmodell
Die geografische Herkunft spielt weiterhin eine große Rolle:
- Entwickler in Deutschland, Österreich und der Schweiz verlangen höhere Sätze
- Nearshoring in Osteuropa bietet günstigere, oft hochwertige Alternativen
- Offshoring in Indien oder Südostasien ist besonders günstig – aber nicht risikofrei
Auch der Unterschied zwischen Freelancern, Inhouse-Teams und Agenturen schlägt sich im Preis nieder.
Projektform und Laufzeit
Ein langfristiger Wartungsvertrag hat meist andere Sätze als ein kurzfristiger MVP. Auch Fixpreis-Projekte mit klaren Rahmenbedingungen können preislich anders kalkuliert werden als Time & Material-Aufträge.
Durchschnittliche Stundensätze 2025 – aktuelle Marktdaten
Die folgenden Angaben basieren auf Marktbeobachtungen, Entwicklernetzwerken und Erfahrungswerten aus realen Projekten.
Deutschland, Österreich, Schweiz (DACH-Raum)
- Freelancer: 75–120 €/Stunde
- Agenturen: 90–150 €/Stunde
- Senior-Consultants/Architekten: bis zu 180 €/Stunde
Osteuropa (z. B. Serbien, Polen, Rumänien)
- Freelancer: 40–80 €/Stunde
- Agenturen: 60–100 €/Stunde
Attraktive Option für Nearshoring: hohe technische Qualität, europäische Zeitzone, gute Kommunikation.
Indien, Südostasien
- Freelancer: 20–50 €/Stunde
- Agenturen: 30–70 €/Stunde
Niedrige Einstiegskosten – allerdings oft mit höherem Koordinationsaufwand, kulturellen Unterschieden und Qualitätsrisiken.
Freelancer vs. Agentur – was passt zu deinem Projekt?
Freelancer
Vorteile:
- Günstiger
- Flexibel einsetzbar
- Ideal für kleinere, klar umrissene Aufgaben
Nachteile:
- Keine Absicherung bei Ausfällen
- Abhängigkeit von einer Person
- Keine Unterstützung bei UX/UI, Testing, QA
Agentur
Vorteile:
- Eingespieltes Team aus Entwicklern, Designern, Projektmanagern
- UX/UI, Testing und Support inklusive
- Feste Ansprechpartner und strukturierter Ablauf
Nachteile:
- Höhere Stundensätze
- Bei kleinen Projekten möglicherweise „oversized“
Fazit: Freelancer sind ideal für kleine Module oder Erweiterungen. Agenturen sind die bessere Wahl bei komplexen Anwendungen, MVPs oder wenn Beratung und Design mit abgedeckt werden sollen.
Wann ein hoher Stundensatz trotzdem „günstig“ ist
Ein häufiger Fehler in der Budgetplanung ist, rein auf den Stundensatz zu schauen. Dabei zählt am Ende der Gesamtwert, nicht der Einzelpreis.
Beispiel:
In diesem Fall ist der teurere Entwickler die bessere Wahl – durch Effizienz und Erfahrung.
Zudem spart man durch sauberen Code in der Wartung, vermeidet Bugs und gewinnt an Zukunftssicherheit. Das gilt insbesondere bei Clean Code, dokumentierter Architektur und nachhaltiger Projektstruktur – alles Punkte, die erfahrene Agenturen wie KNGURU standardmäßig liefern.
Tipps zur Auswahl des richtigen Entwicklungspartners
- Referenzen prüfen
Nicht nur Preise vergleichen, sondern Projekte anschauen, Branchenkenntnis und Teamstruktur hinterfragen. - Transparente Angebote einfordern
Gute Entwickler und Agenturen liefern klare Stundensätze, realistische Zeitschätzungen und zeigen, was im Preis enthalten ist. - Mit kleinen Schritten starten
Erst mit einem kleinen Modul oder einem Design-Prototyp starten – so kann man Teamfähigkeit, Kommunikation und Arbeitsweise realistisch testen. - Nicht nur auf den Preis achten
Qualität, Zuverlässigkeit und Effizienz sind bei der Softwareentwicklung oft entscheidender als der reine Preis.
Fazit: Stundensatz ≠ Projektkosten
Der Stundensatz eines Programmierers ist ein wichtiger, aber nicht allein entscheidender Faktor für die Kosten eines Softwareprojekts. Entscheidend ist die Kombination aus Qualität, Kommunikation, Geschwindigkeit und Erfahrung.
Wer langfristig denkt, spart am Ende oft mehr – selbst wenn der Stundenpreis auf den ersten Blick höher wirkt.
Wenn du aktuell planst, eine App oder Webanwendung zu entwickeln, helfen wir dir gern, realistisch zu kalkulieren – mit einem transparenten Preismodell, ehrlicher Beratung und auf Wunsch auch mit Nearshoring-Optionen.


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