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Click Dummy erstellen: So baust du einen klickbaren App-Prototyp (2026)

Click Dummy erstellen: So baust du einen klickbaren App-Prototyp (2026)

Ein Click Dummy macht deine App-Idee greifbar – ohne eine einzige Zeile Code. Er simuliert Nutzerflüsse, testet Navigation und überzeugt Stakeholder, lange bevor die Entwicklung beginnt. In diesem Leitfaden zeigen wir dir, was ein klickbarer Prototyp genau ist, welche Tools sich am besten eignen, wie du Schritt für Schritt vorgehst – und wann ein professioneller Click Dummy sich wirklich lohnt.

Was ist ein Click Dummy?

Ein Click Dummy – auch Klickdummy, Klick-Dummy oder klickbarer Prototyp genannt – ist ein interaktives Modell einer App oder Website, das echte Navigation simuliert, ohne funktionierenden Code zu enthalten. Screens sind miteinander verknüpft, Buttons reagieren auf Klicks, und der Nutzer kann sich durch definierte Abläufe bewegen – genau wie in einer echten Anwendung.

Der entscheidende Unterschied zu einem statischen Mockup: Ein Click Dummy ist klickbar. Statische Designs zeigen, wie eine App aussieht. Ein klickbarer Prototyp zeigt, wie sie sich anfühlt.

Warum ist das wichtig? Weil Navigation, Informationsarchitektur und User Flows sich erst im echten Klickverhalten offenbaren. Ein statisches Bild kann nicht zeigen, ob der Weg vom Onboarding zur Kernfunktion intuitiv ist. Ein Click Dummy schon.

KNGURU setzt in allen Kundenprojekten auf interaktive Click Dummys – noch bevor eine einzige Zeile Code geschrieben wird. So stellen wir sicher, dass das, was entwickelt wird, auch wirklich funktioniert.

Low Fidelity vs. High Fidelity: Welchen Prototyp brauchst du?

Klickbare Prototypen gibt es in zwei Hauptvarianten. Die Wahl hängt davon ab, in welcher Projektphase du dich befindest und was du testen möchtest.

Low-Fidelity-Klickdummy (Lo-Fi)

Ein Low-Fidelity-Prototyp konzentriert sich auf Struktur und Abläufe, nicht auf Design. Er besteht meist aus einfachen Wireframes – schlichten Layouts ohne Farben, echte Bilder oder Typografie. Tools wie Figma oder Balsamiq eignen sich ideal dafür.

Wann sinnvoll:

  • Frühe Projektphasen, wenn das Konzept noch nicht feststeht
  • Interne Tests, um grobe Navigationsfehler zu finden
  • Schnelles Feedback von Stakeholdern einzuholen

Vorteil: Schnell erstellt, leicht änderbar, günstiger in der Umsetzung.

High-Fidelity-Klickdummy (Hi-Fi)

Ein High-Fidelity-Click-Dummy sieht aus wie das fertige Produkt. Echtes Design, Typografie, Farben, Animationen und realistische Inhalte vermitteln das spätere Look-and-Feel der App.

Wann sinnvoll:

  • Investoren-Pitches oder Kundenpräsentationen
  • Nutzertests, bei denen realistische Optik entscheidend ist
  • Vor dem Start der technischen Entwicklung

Vorteil: Höhere Aussagekraft bei Tests, direkt als Übergabe-Grundlage für Entwickler nutzbar.

Unsere Empfehlung: Nutze beide – in unterschiedlichen Phasen. Starte mit Lo-Fi, um das Konzept zu validieren. Wechsel zu Hi-Fi, wenn das Grundgerüst steht. Gerade bei komplexeren Projekten setzen wir häufig auf Cross Platform App Entwicklung, um den Dummy von Beginn an plattformübergreifend zu testen.

Die besten Tools zum Click Dummy erstellen

Die Wahl des richtigen Prototyping-Tools entscheidet maßgeblich darüber, wie schnell und effizient du einen Click Dummy erstellen kannst. Hier ist ein ehrlicher Vergleich der wichtigsten Optionen:

Figma – unser Favorit für Teams

Figma ist heute das meistgenutzte Prototyping-Tool weltweit – und das aus gutem Grund. Im Prototyp-Tab lassen sich Frames per Drag-and-Drop verknüpfen, Animationen definieren und Transitions einrichten. Der fertige Click Dummy lässt sich per Link teilen oder direkt im Browser präsentieren.

  • Kostenlos verfügbar: Ja, für Einzelpersonen bis zu 3 Projekte
  • Ideal für: Teams, kollaboratives Arbeiten, App- und Web-Prototypen
  • Lernkurve: Moderat – innerhalb eines Tages produktiv einsetzbar
  • Besonderheit: Auto-Layout, Komponenten und Dev-Handoff in einem Tool

Click Dummy in Figma erstellen – Kurzanleitung:

  1. Designs als Frames anlegen (ein Frame = ein Screen)
  2. In den Prototyp-Tab wechseln
  3. Elemente (z. B. Buttons) per Drag-and-Drop mit Ziel-Frames verbinden
  4. Übergang (Transition) und Auslöser (Trigger) definieren
  5. Über den Play-Button im Browser testen und per Link teilen

Adobe XD – solide Alternative

Adobe XD bietet ähnliche Funktionen wie Figma, ist jedoch stärker in bestehende Adobe-Workflows integriert. Für Teams, die bereits mit Photoshop oder Illustrator arbeiten, ist es ein natürlicher Einstieg.

  • Kostenlos verfügbar: Eingeschränkt (Starter-Plan mit 1 aktiven Projekt)
  • Ideal für: Designer im Adobe-Ökosystem, einfache App-Prototypen
  • Besonderheit: Auto-Animate für flüssige Übergänge zwischen Screens

Click Dummy in Adobe XD erstellen:

  1. Artboards für jeden Screen anlegen
  2. Prototyp-Modus aktivieren (rechte Sidebar)
  3. Interaktionen zwischen Artboards mit Pfeilen verknüpfen
  4. Trigger (Tap, Hover, etc.) und Easing festlegen
  5. Über „Teilen" einen Preview-Link erstellen

Sketch – macOS-Standard für iOS-Prototypen

Sketch ist ein reines macOS-Tool und war lange der Standard für iOS-App-Design. Es eignet sich besonders für App-Prototypen, die nah am Apple-Design-System arbeiten.

  • Kostenlos verfügbar: Nein, ab 99 USD/Jahr
  • Ideal für: iOS-App-Design, macOS-Nutzer
  • Einschränkung: Kein Windows-Support, schwächere Kollaborationsfunktionen als Figma

Marvel App – einfachster Einstieg

Marvel ist das zugänglichste Tool in dieser Liste. Keine Design-Vorkenntnisse nötig: Bilder hochladen, klickbare Hotspots definieren, fertig. Ideal für erste Experimente oder Nicht-Designer.

  • Kostenlos verfügbar: Ja, für 1 Projekt
  • Ideal für: Schnelle Prototypen aus Papier-Sketches oder Bildern
  • Einschränkung: Keine echten Design-Funktionen, nur Verlinkung von Screens

Vergleichsübersicht

Tool Kostenlos Kollaboration Lernkurve Ideal für
Figma 3 Projekte Sehr gut Moderat Teams, Web & App Design
Adobe XD Eingeschränkt Gut Moderat Adobe-Nutzer
Sketch Ab 99$/Jahr Begrenzt Moderat iOS & macOS Design
Marvel 1 Projekt Begrenzt Niedrig Einsteiger
Balsamiq Trial Niedrig Lo-Fi Wireframes

Click Dummy erstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

So erstellst du einen professionellen klickbaren Prototyp – von der ersten Idee bis zum Testlauf.

Schritt 1: Ziel und Scope definieren

Bevor du ein Tool öffnest: Was soll der Click Dummy leisten? Ein MVP-Pitch vor Investoren braucht einen anderen Prototyp als ein interner Usability-Test. Definiere:

  • Welche User Flows sind Pflicht? (Onboarding, Login, Kernfunktion)
  • Wer testet den Dummy? (Team intern, echte Nutzer, Stakeholder)
  • Lo-Fi oder Hi-Fi?

Wenn dein Ziel eine mobile App ist, kannst du in dieser Phase bereits evaluieren, ob du deine App für Android programmieren lassen möchtest oder eine plattformübergreifende Lösung anstrebst.

Schritt 2: User Flows skizzieren

Zeichne die wichtigsten Abläufe auf Papier oder in einem simplen Diagramm. Jeder Screen braucht mindestens eine Aktion, die zu einem weiteren Screen führt. Kein Screen sollte eine Sackgasse sein.

Häufige Flows für App-Prototypen:

  • Onboarding-Flow: Splash Screen → Registrierung → Willkommenscreen
  • Core-Feature-Flow: Home → Feature aufrufen → Ergebnis anzeigen
  • Navigation: Tab Bar, Sidebar oder Drawer vollständig verknüpfen

Schritt 3: Wireframes erstellen (Lo-Fi)

Starte mit einfachen Wireframes: Keine Farben, keine echten Bilder, nur Struktur. Platzhaltertexte (z. B. „Lorem Ipsum") und einfache Formen reichen völlig aus. Jeder Frame repräsentiert einen Screen der späteren App.

In Figma: Nutze das Frame-Tool (F) und wähle ein Standard-Device-Format (z. B. iPhone 14, Android Small).

Schritt 4: Design ausarbeiten (Hi-Fi, optional)

Wenn Lo-Fi validiert ist, füge echtes Design hinzu: Farben, Typografie, Ikonografie und reale Inhalte. Halte dich an ein konsistentes Design-System (z. B. Material Design für Android, Human Interface Guidelines für iOS). Unser Team bei KNGURU unterstützt dich gerne beim UX/UI Design deiner App.

In Figma: Nutze Komponenten und Auto-Layout, um Konsistenz über alle Screens zu gewährleisten.

Schritt 5: Screens verknüpfen

Jetzt entsteht der eigentliche Click Dummy. Wechsel in den Prototyp-Tab und verknüpfe alle interaktiven Elemente mit ihren Ziel-Screens. Definiere Trigger (On Click, On Hover) und Transitions (Instant, Dissolve, Slide In).

Checkliste für vollständige Verlinkung:

  • Alle primären CTAs (Buttons, Links) verknüpft
  • Back-Navigation auf jedem Screen
  • Error States berücksichtigt (z. B. falsches Passwort)
  • ab Bar / Navigation konsistent auf allen relevanten Screens

Schritt 6: Testen und iterieren

Starte den Prototyp im Präsentationsmodus und klicke alle Flows durch. Prüfe:

  • Gibt es Sackgassen (Screens ohne Weiterleitung)?
  • Ist die Navigation intuitiv?
  • Fehlen kritische States?

Anschließend: Echte Nutzer oder Teamkollegen durch den Dummy führen lassen. Beobachten, wo sie zögern, wo sie klicken und was sie verwirrt. Diese Erkenntnisse fließen direkt in die nächste Iteration ein.

Click Dummy kostenlos erstellen – geht das?

Ja – für die meisten Anwendungsfälle ist ein kostenloser Click Dummy absolut realisierbar.

Figma Free ist die beste kostenlose Option: bis zu 3 aktive Projekte, voller Zugang zu Prototyping-Funktionen, Link-Sharing und Kommentar-Funktion. Für einzelne Freelancer und kleine Teams reicht das in der Praxis vollkommen aus.

Marvel Free erlaubt ebenfalls 1 kostenloses Projekt und eignet sich für schnelle Prototypen ohne Design-Aufwand.

Wann kostet ein Click Dummy Geld?

  • Du brauchst mehr als 3 gleichzeitig aktive Projekte in Figma (ab 15 €/Monat/Editor)
  • Du willst erweiterte Developer-Handoff-Funktionen
  • Du lässt den Prototyp von einer Agentur wie KNGURU professionell erstellen

Der Zeitaufwand für einen einfachen Lo-Fi-Klickdummy liegt bei 2–4 Stunden, für einen vollständigen Hi-Fi-Prototyp einer App bei 1–3 Tagen je nach Komplexität.

Click Dummy mit KI erstellen

KI-gestützte Prototyping-Tools haben sich in den letzten zwei Jahren stark weiterentwickelt. Sie beschleunigen vor allem den ersten Entwurf erheblich.

Uizard

Uizard ist das bekannteste KI-Prototyping-Tool. Du kannst handgezeichnete Skizzen hochladen oder einen Text-Prompt eingeben – und Uizard generiert daraus automatisch UI-Screens, die direkt als Click Dummy weitergenutzt werden können.

  • Stärke: Extrem schneller erster Entwurf aus Ideen oder Skizzen
  • Einschränkung: Design-Output noch nicht auf Figma-Niveau; eignet sich vor allem für Lo-Fi und frühe Validierung
  • Kostenlos: Eingeschränkter Free-Plan verfügbar

Figma AI

Figma hat KI-Funktionen direkt in den Editor integriert. „Make Design" generiert auf Basis von Text-Prompts erste Screen-Layouts. Die Ergebnisse landen direkt in deinem Figma-Projekt und können sofort in einen Click Dummy umgewandelt werden.

  • Stärke: Nahtlose Integration in bestehenden Figma-Workflow
  • Einschränkung: Noch in der Beta-Phase; Ergebnisqualität variiert

Wann KI-Tools sinnvoll sind

KI-Prototyping eignet sich ideal für die erste Exploration: Wenn die Idee noch vage ist und du schnell sehen möchtest, wie verschiedene Varianten aussehen könnten. Für die finale Ausarbeitung und den professionellen Hi-Fi-Dummy bleiben manuelle Tools wie Figma überlegen.

Häufige Fehler beim Klickdummy erstellen

Auch erfahrene Designer tappen in diese Fallen – hier die häufigsten und wie du sie vermeidest:

1. Zu viele Screens von Anfang anViele starten direkt mit dem vollständigen App-Umfang. Besser: Mit den 3–5 kritischsten Flows beginnen und nach dem ersten Test erweitern.

2. Keine Back-NavigationNutzer wollen zurück. Fehlt der Back-Button oder die Swipe-Geste, bricht der Test-Flow ab. Jeder Screen braucht eine definierte Rücknavigation.

3. Zu realistischer Content von Anfang anEchte Texte und Bilder in einem Lo-Fi-Prototyp lenken Tester vom Wesentlichen ab: der Navigation. Nutze Platzhalter.

4. Nur intern getestetDer größte Fehler: Der Prototyp wird nur im eigenen Team gezeigt. Echte Nutzer – auch nur 5 Personen – liefern dramatisch andere Erkenntnisse.

5. Design vor StrukturWer sofort mit dem visuellen Design anfängt, ohne die Informationsarchitektur zu validieren, baut auf wackligem Fundament. Immer zuerst Lo-Fi, dann Hi-Fi.

Was kostet ein Click Dummy?

Die Kosten für einen Click Dummy hängen von Umfang, Fidelity und davon ab, ob du ihn selbst erstellst oder eine Agentur beauftragst.

Selbst erstellen (kostenlos bis günstig):

  • Tools: 0–15 €/Monat (Figma Free, Figma Starter)
  • Zeitaufwand Lo-Fi: 2–8 Stunden
  • Zeitaufwand Hi-Fi: 1–5 Tage

Freelancer beauftragen:

  • Lo-Fi Wireframes + Click Dummy: ca. 500–1.500 €
  • Hi-Fi Click Dummy (10–20 Screens): ca. 1.500–4.000 €
  • Große Apps mit vollständigen Flows: 4.000–10.000 €+

Agentur beauftragen:Professionelle Agenturen wie KNGURU integrieren den Click Dummy in den gesamten UX/UI-Prozess. Das bedeutet: User Research, Konzept, Lo-Fi-Validation und Hi-Fi-Ausarbeitung in einem durchgehenden Prozess. Für komplexe Produkte ist das der effizienteste Weg, da Feedback-Schleifen deutlich kürzer sind.

Der App Kostenrechner von KNGURU hilft dir, den Gesamtaufwand für dein Projekt realistisch einzuschätzen.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen einem Click Dummy und einem Wireframe?

Ein Wireframe ist ein statisches Layoutgerüst – es zeigt, wo welche Elemente auf einem Screen platziert sind. Ein Click Dummy ist interaktiv: Wireframes oder Designs werden miteinander verknüpft, sodass Nutzer durch die App navigieren können. Ein Click Dummy kann aus Wireframes bestehen (Lo-Fi) oder aus vollständig ausgearbeiteten Designs (Hi-Fi).

Wie lange dauert es, einen Click Dummy zu erstellen?

Ein einfacher Lo-Fi-Klickdummy mit 5–10 Screens lässt sich in 2–4 Stunden erstellen. Ein vollständiger Hi-Fi-Prototyp einer App mit 20–40 Screens dauert typischerweise 2–5 Tage, je nach Komplexität der User Flows und dem Detailgrad des Designs.

Kann ich einen Click Dummy ohne Design-Kenntnisse erstellen?

Ja. Tools wie Marvel oder Uizard sind speziell für Nicht-Designer entwickelt und erfordern keine Vorkenntnisse. Für einen Lo-Fi-Dummy reicht das vollständig aus. Für einen professionellen Hi-Fi-Prototyp, der Investoren oder Kunden überzeugt, lohnt sich die Unterstützung durch einen UX/UI-Designer.

Welches Tool ist am besten zum Click Dummy erstellen?

Figma ist für die meisten Anwendungsfälle die beste Wahl: kostenlos nutzbar, kollaborativ, leistungsstark und weit verbreitet. Im professionellen App-Design-Umfeld ist Figma der De-facto-Standard. Adobe XD ist eine solide Alternative für Teams im Adobe-Ökosystem. Für erste Experimente ohne Design-Aufwand eignet sich Marvel.

Was ist der Unterschied zwischen einem Click Dummy und einem Prototyp?

Die Begriffe werden häufig synonym verwendet. Genau genommen ist ein "Prototyp" der Oberbegriff – ein Click Dummy ist eine spezifische Art von Prototyp, die sich auf klickbare Navigation fokussiert. Andere Prototyp-Arten (z. B. Paper Prototypes oder coded Prototypes) fallen nicht unter den Begriff Click Dummy.

Kann ein Click Dummy als Vorlage für Entwickler dienen?

Ja – ein High-Fidelity-Click-Dummy in Figma ist oft die direkte Grundlage für die Entwicklung. Entwickler können Abstände, Farben, Schriften und Komponenten direkt aus Figma auslesen. Der "Dev Mode" in Figma zeigt alle technischen Spezifikationen automatisch an. Das spart erheblich Zeit in der Abstimmung zwischen Design und Entwicklung.

Wie teste ich einen Click Dummy mit echten Nutzern?

Den fertigen Dummy über einen Figma-Share-Link oder Marvel-Link direkt an Testpersonen schicken. Alternativ: Nutzer im gemeinsamen Call durch den Prototyp navigieren lassen, während du beobachtest. Wichtig: Aufgaben stellen ("Buche ein Ticket"), nicht erklären. Die Stellen, wo Nutzer zögern oder klicken, liefern die wertvollsten Erkenntnisse.

Fazit: Wann lohnt sich ein professioneller Click Dummy?

Ein Click Dummy ist kein nice-to-have – er ist die günstigste Versicherung gegen teure Fehlentwicklungen. Wer 2–5 Tage in einen soliden Prototyp investiert, spart im Schnitt mehrere Wochen Entwicklungszeit, weil kritische Navigationsfehler und UX-Probleme bereits vor dem ersten Code-Commit sichtbar werden.

Für einfache Projekte und interne Tests reichen kostenlose Tools wie Figma vollständig aus. Für komplexe Produkte, bei denen das Nutzererlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheidet, lohnt die Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Agentur – die den gesamten Prozess von Konzept über Prototyp bis zur Entwicklung begleiten kann.

Du hast eine App-Idee und weißt nicht, wie du anfangen sollst? KNGURU berät dich kostenlos – vom ersten Konzept bis zum fertigen Click Dummy.

Ein Wireframe ist ein statisches Layoutgerüst – es zeigt, wo welche Elemente auf einem Screen platziert sind. Ein Click Dummy ist interaktiv: Wireframes oder Designs werden miteinander verknüpft, sodass Nutzer durch die App navigieren können.

Ein einfacher Lo-Fi-Klickdummy mit 5–10 Screens lässt sich in 2–4 Stunden erstellen. Ein vollständiger Hi-Fi-Prototyp dauert meist 2–5 Tage.

Ja. Tools wie Marvel oder Uizard eignen sich speziell für Einsteiger ohne Design-Erfahrung.

Figma ist heute der De-facto-Standard für professionelle Click Dummies und App-Prototypen.

Ein Prototyp ist der Oberbegriff. Ein Click Dummy fokussiert sich speziell auf klickbare Navigation.

Ja. Entwickler können in Figma direkt technische Spezifikationen wie Abstände, Farben und Komponenten auslesen.

Einfach per Figma-Link teilen und Nutzer reale Aufgaben im Prototyp lösen lassen.

Bereits vor der Entwicklung können UX-Probleme erkannt und teure Fehlentwicklungen vermieden werden.

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